
Kämmereien und Wirtschaftsförderungen fragen bei Klimaschutz zuerst: Was kostet es, und was bringt es der Stadt? Für die Konrad-Adenauer-Stiftung haben wir 2023 ein Werkzeug entwickelt, das diese Frage mit Zahlen beantworten soll.
Klimaschutz wird in Kommunen oft als reiner Kostenposten diskutiert. Die Stiftung wollte die andere Seite rechenbar machen: Wie wirkt die Klimatransformation, also der Umbau auf klimaneutrale Energie, auf Kaufkraft, Steueraufkommen und Beschäftigung? Und zwar getrennt nach öffentlichem Haushalt, privaten Haushalten und Unternehmen.
Noch offen: Eine öffentliche Fassung des Rechners ist bislang nicht freigeschaltet.
Auftraggeberin war die Konrad-Adenauer-Stiftung. Wir haben das Konzept erarbeitet, das Rechenmodell aufgebaut und die Online-Oberfläche entwickelt und getestet.
Der Rechner sollte zwei Ansprüche zugleich erfüllen. Die Rechenmethodik sollte einer Prüfung durch die Kämmerei standhalten. Die Oberfläche sollte der Wirtschaftsförderung im Gespräch mit Politik und Unternehmen helfen. Stellschrauben im Modell sind unter anderem die Preisentwicklung von Öl und Gas und die Annahmen zu Investitionen.
Begleitend haben wir zu Umsetzungsstrategien beraten. Die Leitfrage: Wie lassen sich Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger über Parteigrenzen hinweg mit Zahlen zur regionalen Wertschöpfung überzeugen? Diesen Ansatz nutzen wir auch in unserer Arbeit mit Kommunen, etwa in Attendorn.
Institution & Stiftung
Klimatransformationsrechner • Konzeption • Rechenmodell • Online-Oberfläche • Konsensbildung
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